Longevity: Länger leben ist gut. Länger gesund leben ist besser.

2 Fragen: Wie alt möchtest du werden? Wie möchtest du alt werden?

Wie Bewegung, Muskelkraft, Ernährung, Schlaf und Stressregulation unsere Healthspan beeinflussen – und warum Longevity weniger mit Biohacking als mit einem ziemlich vernünftigen Alltag zu tun hat.

120 Jahre alt werden? Klingt spannend.

Mit 95 noch selbstständig Treppen steigen, reisen, mit den Enkeln spielen, den eigenen Einkauf tragen und morgens ohne fremde Hilfe aus dem Bett kommen? Klingt für uns noch spannender.

Genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen Lifespan und Healthspan.

Die Lifespan beschreibt schlicht unsere Lebensdauer. Die Healthspan dagegen bezeichnet jene Jahre, die wir möglichst gesund, leistungsfähig, selbstständig und geistig fit verbringen.

Und genau darum sollte es bei Longevity gehen.

Nicht um ewiges Leben. Nicht um 27 Nahrungsergänzungsmittel vor dem Frühstück. Und auch nicht darum, morgens um 5:12 Uhr im Eisbad zu sitzen, während der Smart Ring überprüft, ob man dabei biologisch gerade jünger wird.

Sondern um eine viel praktischere Frage:

Was können wir heute tun, damit unser Körper auch in 10, 20 oder 30 Jahren noch möglichst gut funktioniert?

Die erfreuliche Antwort: ziemlich viel.


Longevity beginnt nicht im Labor, sondern im Alltag

In der öffentlichen Diskussion klingt Longevity manchmal nach Hightech-Medizin, Genanalyse, Infusionen und ausgefeiltem Biohacking.

Dabei liegen einige der wirkungsvollsten Stellschrauben direkt vor unserer Nase:

Bewegung. Muskelkraft. Ausdauer. Ernährung. Schlaf. Regeneration. Stressmanagement.

Unser Blog-Beitrag beschreibt genau diese Kombination als wesentliche Basis einer langen Gesundheitsspanne. Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist das absolut nachvollziehbar: Regelmäßige körperliche Aktivität beeinflusst unter anderem Herz-Kreislauf-System, Glukosestoffwechsel, Muskulatur, Knochen, Gehirn und metabolische Gesundheit.

Oder anders gesagt:

Die beste Longevity-Strategie ist die, die nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern die du auch nächsten Dienstag noch machst.

Bei INBESTFORM betrachten wir das deshalb über unsere drei Bereiche:

Denn gesundes Altern ist kein einzelnes Projekt. Es ist das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen.


1. Bewegung ist vermutlich eines unserer stärksten „Longevity-Medikamente“

Wenn es eine Pille gäbe, die gleichzeitig Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, den Stoffwechsel verbessern, Muskeln und Knochen stärken und sich positiv auf das psychische Wohlbefinden auswirken könnte, wäre sie vermutlich ziemlich teuer.

Zum Glück gibt es sie bereits.

Sie heißt: Bewegung.

Die WHO empfiehlt Erwachsenen mindestens 150–300 Minuten moderate Ausdaueraktivität pro Woche oder alternativ 75–150 Minuten intensive Aktivität. Zusätzlich sollte an mindestens zwei Tagen pro Woche die Muskulatur gekräftigt werden.

Aus Longevity-Sicht würden wir Bewegung allerdings noch etwas differenzierter betrachten.

Eine gute körperliche Altersvorsorge besteht aus mindestens vier Bausteinen:

Kraft + Ausdauer + Mobilität/Stabilität + intensive Belastungsreize.

Warum?

Weil unser Körper ziemlich schlecht darin ist, Fähigkeiten zu behalten, die wir nicht benutzen.


Muskeln sind deine Altersvorsorge

Muskelmasse wird häufig auf Optik reduziert.

Sixpack, Bizeps, Strandfigur.

Aus Longevity-Sicht ist das fast schon eine Beleidigung für unsere Muskulatur.

Muskeln sind ein hochaktives Stoffwechselorgan. Sie helfen uns bei der Regulation des Glukosestoffwechsels, stabilisieren Gelenke, belasten und stärken Knochen und ermöglichen uns vor allem eines:

Selbstständigkeit.

Aufstehen. Treppensteigen. Etwas vom Boden aufheben. Einen Koffer tragen. Einen Sturz abfangen.

All das benötigt Kraft.

Mit zunehmendem Alter werden Muskelmasse und insbesondere Muskelkraft deshalb zu einer Art funktioneller Reserve.

Große Metaanalysen zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen höherer Muskelkraft und einem geringeren Sterberisiko. In einer Analyse von knapp zwei Millionen Menschen war höhere Muskelkraft mit einer niedrigeren Gesamtsterblichkeit verbunden.

Besonders interessant ist die Griffkraft. Sie lässt sich einfach messen und gilt als aussagekräftiger Marker der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit. Eine Metaanalyse mit mehr als drei Millionen Menschen zeigte einen klaren Zusammenhang zwischen niedriger Griffkraft und höherer Gesamt- sowie kardiovaskulärer Sterblichkeit.

Die Botschaft lautet deshalb nicht:

„Du musst möglichst muskulös aussehen.“

Sondern:

„Du solltest möglichst lange stark bleiben.“

Das ist ein erheblicher Unterschied.


2. VO₂max: Wie groß ist dein Ausdauer-Motor?

Ein zweiter spannender Longevity-Marker ist die kardiorespiratorische Fitness.

Vereinfacht gesagt beschreibt sie, wie gut Herz, Lunge, Blutgefäße und Muskulatur zusammenarbeiten, um den Körper unter Belastung mit Sauerstoff zu versorgen.

Ein wichtiger Messwert dafür ist die VO₂max, also die maximale Sauerstoffaufnahme.

Warum ist das interessant?

Weil eine hohe kardiorespiratorische Fitness in großen Beobachtungsstudien stark mit einer geringeren langfristigen Sterblichkeit verbunden ist. Eine viel zitierte Untersuchung der Cleveland Clinic mit mehr als 120.000 Patienten zeigte eine klare inverse Beziehung zwischen Fitnessniveau und langfristigem Sterberisiko.

Das bedeutet nicht, dass jeder zum Marathonläufer werden muss.

Im Gegenteil.

Für eine gute Longevity-Strategie ist die Kombination interessant:

Ruhige Ausdauer + gelegentlich richtig Gas geben.

Moderates Ausdauertraining – häufig als Zone-2-Training bezeichnet – trainiert die aerobe Leistungsfähigkeit und den oxidativen Stoffwechsel.

Dazu kommen gezielte intensivere Einheiten, beispielsweise Intervalle, die starke Reize auf Herz-Kreislauf-System und maximale Sauerstoffaufnahme setzen können.

Das kann je nach Leistungsniveau völlig unterschiedlich aussehen.

Für den einen sind es Intervalle auf dem Bike.

Für den anderen Bergläufe.

Und für einen Trainingsanfänger können bereits zügige Gehintervalle am Berg einen ordentlichen Trainingsreiz darstellen.

Entscheidend ist nicht, was auf Instagram beeindruckend aussieht. Entscheidend ist, welcher Reiz für deinen Körper angemessen ist.


3. Mobilität und Stabilität: Longevity bedeutet auch Bewegungsfreiheit

Was bringt dir ein starker Motor, wenn das Fahrwerk nicht mehr funktioniert?

Genau deshalb gehören Beweglichkeit, Koordination, Gleichgewicht und Stabilität ebenfalls in eine intelligente Longevity-Strategie.

Mit zunehmendem Alter geht es immer stärker darum, Bewegungsoptionen zu erhalten.

Kannst du problemlos vom Boden aufstehen?

Kannst du auf einem Bein stehen?

Kannst du dich drehen, beugen, strecken und Dinge über Kopf bewegen?

Kannst du einen Stolperer abfangen?

Solche Fähigkeiten wirken unspektakulär – bis man sie verliert.

Gerade im höheren Lebensalter empfiehlt die WHO deshalb zusätzlich zu Ausdauer- und Krafttraining auch Übungen für funktionelles Gleichgewicht und Kraft, um die körperliche Funktionsfähigkeit zu erhalten und das Sturzrisiko zu reduzieren.

Bei INBESTFORM gehört deshalb nicht nur Krafttraining, sondern auch Mobility, Stability und funktionelle Bewegungsqualität zur körperlichen Altersvorsorge.


4. Iss nicht für Anti-Aging. Iss für einen Körper, der funktioniert.

Beim Thema Longevity-Ernährung wird es schnell kompliziert.

Fastenfenster. Ketose. Spermidin. Polyphenole. NAD+. Resveratrol. Glukosemonitoring.

Alles interessante Themen.

Aber bevor wir uns über die letzten fünf Prozent unterhalten, sollten die ersten 95 Prozent stimmen.

Eine gesundheitsorientierte Ernährung sollte überwiegend aus möglichst wenig verarbeiteten, nährstoffreichen Lebensmitteln bestehen und unter anderem reichlich Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und hochwertige Fettquellen enthalten.

Mediterran geprägte Ernährungsmuster werden beispielsweise seit Jahren mit günstigen gesundheitlichen Outcomes untersucht; auch aktuelle systematische Übersichtsarbeiten beschäftigen sich mit möglichen Vorteilen hinsichtlich kardiovaskulärer Gesundheit und Mortalität im höheren Lebensalter.

Für uns kommt ein Punkt hinzu, der im Alter enorm wichtig wird:

Nicht nur weniger Fettmasse. Vor allem genügend Muskulatur.

Wir erleben gesellschaftlich ein interessantes Phänomen:

Menschen können gleichzeitig überernährt und untermuskulös sein.

Kalorien sind reichlich vorhanden – funktionelle Muskelmasse dagegen nicht unbedingt.

Deshalb gehören ausreichende Proteinzufuhr und regelmäßiges Krafttraining zusammen.

Denn Protein ohne Trainingsreiz ist keine vollständige Muskelstrategie.

Und Krafttraining ohne vernünftige Ernährung ebenfalls nicht.

Muskelmasse muss gefüttert – und benutzt – werden.


5. Blutzucker und metabolische Gesundheit: Nach dem Essen einfach mal losgehen

Nicht jede Longevity-Maßnahme benötigt Hightech.

Ein Spaziergang nach dem Essen ist dafür ein wunderbares Beispiel.

Muskelaktivität unterstützt die Glukoseaufnahme und ist eine einfache Möglichkeit, Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Auch insgesamt spielt metabolische Gesundheit eine zentrale Rolle beim gesunden Altern. Bewegung verbessert die Insulinsensitivität und hilft dabei, den Glukosestoffwechsel zu regulieren.

Unsere Empfehlung ist deshalb ausgesprochen unspektakulär:

Essen. Aufstehen. Bewegen.

Nicht jedes Gesundheitsproblem benötigt zunächst einen Sensor.

Manchmal braucht es Schuhe.


6. BEWUSSTSEIN: Wer ständig Vollgas fährt, braucht sich über die Warnleuchte nicht zu wundern

Longevity wird häufig über Ernährung und Training diskutiert.

Dabei vergessen wir einen entscheidenden Faktor:

Regeneration.

Training ist zunächst einmal Stress.

Und das ist gut so.

Ein sinnvoll dosierter Trainingsreiz zwingt den Organismus zur Anpassung. Wir werden stärker, belastbarer und leistungsfähiger.

Problematisch wird es, wenn Belastung dauerhaft auf Belastung trifft und ausreichende Regeneration fehlt.

Beruflicher Druck. Permanente Erreichbarkeit. Schlafmangel. Training. Alkohol. Termine. Informationsüberflutung.

Und am Wochenende soll dann ein zweistündiger Wellnessbesuch das Nervensystem reparieren.

So einfach funktioniert Biologie leider nicht.

Chronischer Stress kann Schlaf, Stoffwechsel, Immunsystem und Entzündungsprozesse beeinflussen. Deshalb gehört Stressregulation aus unserer Sicht genauso zu Longevity wie die Langhantel.


7. Schlaf: Das vielleicht unterschätzteste Performance-Programm der Welt

Wer gesund altern möchte, sollte Schlaf nicht als verlorene Zeit betrachten.

Im Schlaf laufen wichtige Prozesse der körperlichen und neurologischen Regeneration ab. Schlaf beeinflusst unter anderem Stoffwechsel, Immunsystem, hormonelle Regulation, Gedächtnis und Leistungsfähigkeit.

Deshalb gehört guter Schlaf für uns nicht in die Kategorie Wellness.

Er gehört in die Kategorie:

Gesundheitsmanagement.

Und nein – sechs Stunden Schlaf werden nicht automatisch dadurch gesund, dass deine Smartwatch am nächsten Morgen eine grüne Zahl anzeigt.

Technik kann helfen, Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Aber entscheidend bleibt, wie du dich regenerierst.

Praktisch bedeutet das:

Regelmäßige Schlafzeiten, ein möglichst ruhiges und dunkles Schlafzimmer, weniger digitale Dauerbeschallung am Abend, ausreichend Bewegung während des Tages und bewusste Übergänge vom Leistungs- in den Regenerationsmodus können sinnvolle Ansatzpunkte sein.


8. HRV: Wie gut kannst du zwischen Gas und Bremse wechseln?

Ein Wert, den wir bei INBESTFORM besonders interessant finden, ist die Herzfrequenzvariabilität – kurz HRV.

Sie beschreibt vereinfacht die zeitlichen Schwankungen zwischen einzelnen Herzschlägen und liefert Informationen über die Regulation des autonomen Nervensystems.

Dabei gilt nicht:

Je höher, desto besser.

HRV ist individuell und sollte insbesondere im persönlichen Verlauf betrachtet werden.

Interessant wird sie beispielsweise in Verbindung mit Trainingsbelastung, Schlaf, psychischem Stress, Alkohol, Infekten und Regeneration.

Für uns ist HRV deshalb weniger ein Wettbewerb als eine Art Feedbacksystem:

Wie gut schafft dein Organismus den Wechsel zwischen Aktivierung und Erholung?

Denn gesundes Altern bedeutet nicht, Stress vollständig zu vermeiden.

Das wäre weder realistisch noch sinnvoll.

Es bedeutet vielmehr, Belastungen gut verkraften zu können – und anschließend wieder herunterzufahren.


9. Vergiss bei all dem Biohacking den Menschen nicht

Longevity darf nicht zu einem neuen Stressfaktor werden.

Wenn du morgens deinen Schlafscore kontrollierst, danach Glukose, HRV, Ruhepuls und Körpertemperatur analysierst und anschließend schlechte Laune bekommst, weil dein biologisches Alter laut App um 0,3 Jahre gestiegen ist, läuft möglicherweise etwas schief.

Gesundheit ist mehr als ein Dashboard.

Freunde, Familie, soziale Kontakte, Natur, Freude, Sinn, Entspannung und gemeinsames Erleben gehören ebenfalls zu einem gesunden Leben.

Denn das Ziel sollte nicht sein:

möglichst lange perfekt optimiert zu existieren.

Sondern:

möglichst lange gut zu leben.


Die INBESTFORM Longevity-Formel

Wenn wir Longevity für unsere Klienten auf das Wesentliche herunterbrechen müssten, würde sie ungefähr so aussehen:

BEWEGTSEIN

  • Regelmäßig bewegen.
  • 2–3-mal pro Woche Kraft trainieren.
  • Die Ausdauerbasis entwickeln.
  • Gelegentlich intensive Belastungsreize setzen.
  • Mobilität, Stabilität und Gleichgewicht erhalten.
  • Und vor allem: im Alltag nicht zum professionellen Sitzer werden.

ERNÄHRTSEIN

  • Überwiegend natürliche, nährstoffreiche Lebensmittel essen.
  • Genügend Gemüse und Ballaststoffe integrieren.
  • Auf hochwertige Fette achten.
  • Ausreichend Protein zuführen.
  • Stoffwechsel und Körperzusammensetzung im Blick behalten.
  • Und nicht jeden Ernährungstrend mitmachen, nur weil gerade ein Podcast darüber spricht.

BEWUSSTSEIN

  • Ausreichend schlafen.
  • Regeneration ernst nehmen.
  • Stress erkennen und regulieren lernen.
  • Bewusst atmen.
  • Offline-Zeiten schaffen.
  • Soziale Beziehungen pflegen.
  • Und gelegentlich einfach Dinge tun, die Freude machen – ganz ohne Gesundheits-Tracker.

Wie viel davon musst du perfekt machen?

Gar nichts.

Und genau das ist vielleicht die wichtigste Botschaft dieses Artikels.

Longevity ist keine Challange.

Gesundheit entsteht nicht dadurch, vier Wochen lang perfekt zu leben und anschließend wieder elf Monate gar nichts zu tun.

Entscheidend sind Gewohnheiten, die über Jahre funktionieren.

10 Minuten Bewegung sind besser als die geplante Stunde Training, die nie stattfindet.

Zweimal Krafttraining pro Woche ist besser als der perfekte Trainingsplan in der Schublade.

Ein täglicher Spaziergang ist besser als die Sportuhr, die dir seit drei Monaten mitteilt, dass du dich mehr bewegen solltest.

Und sieben gute Nächte sind wertvoller als das neueste Recovery-Gadget.


Die vielleicht wichtigste Longevity-Frage lautet deshalb nicht: Wie alt möchtest du werden?

Sondern:

Wie möchtest du alt werden?

Möchtest du mit 70 noch problemlos wandern?

Mit 75 deine Koffer selbst tragen?

Mit 80 vom Boden aufstehen können?

Mit deinen Enkeln spielen?

Reisen?

Sport treiben?

Geistig wach und körperlich selbstständig bleiben?

Dann beginnt deine Altersvorsorge nicht mit 70.

Sie beginnt heute.

Deine Muskeln sind Altersvorsorge.
Deine VO₂max ist Altersvorsorge.
Deine Beweglichkeit ist Altersvorsorge.
Dein Stoffwechsel ist Altersvorsorge.
Dein Schlaf ist Altersvorsorge.
Und deine Fähigkeit, nach Belastung wieder herunterzufahren, ebenfalls.

Bei INBESTFORM nennen wir das nicht Selbstoptimierung.

Wir nennen es:

Bewegt. Ernährt. BewusstSein.

Oder noch einfacher:

Heute etwas dafür tun, dass du morgen noch möglichst viel vom Leben hast.


Du möchtest wissen, wie fit dein Körper wirklich für die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre ist?

Longevity beginnt für uns nicht mit Vermutungen, sondern mit einer individuellen Standortbestimmung.

Bei INBESTFORM betrachten wir deshalb nicht nur dein Gewicht, sondern beispielsweise Körperzusammensetzung, Bewegungsqualität, Kraft, Ausdauer, Regeneration, HRV, Schlaf und deine persönlichen Gesundheitsziele.

Daraus entsteht keine Standardlösung, sondern deine persönliche Strategie für mehr Leistungsfähigkeit und möglichst viele gesunde Lebensjahre.

Denn länger leben ist schön. Länger in Bestform leben ist besser.

Dieser Blogartikel wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Gesundheitstipps für deinen Büroalltag

Fühlst du dich ab mittags im Büro meist müde und hast Konzentrationsschwierigkeiten? Gehörst du auch zu denjenigen, die sich von der einen zur anderen Kaffeepause hangeln und sich im Vorbeigehen vielleicht noch den kleinen Keks oder das Stückchen Schoki zum Kaffee gönnen? Noch dazu zwickt immer mal wieder der Rücken oder der Nacken verspannt? Dann haben wir hier ein paar Tipps für dich, wie du auch ohne viel Kaffeekonsum und ohne Verspannungen vital und energiegeladen durch den Alltag kommst. Probiere die Maßnahmen doch mal eine Zeit lang aus und spüre wie sie dir guttun. 😉

1. Alltagsbewegung

Versuche so viel Bewegung in deinen Alltag zu bekommen, wie nur möglich. Es muss sich dabei gar nicht um Sport handeln, jegliche Bewegung zählt! Du kannst ja zum Beispiel etwas weiter weg von der Arbeit parken, sodass du 10 Minuten zu Fuß gehen musst oder noch besser fahre mit dem Fahrrad oder der Bahn zur Arbeit. Dann hast du gleich mehr Bewegung, sammelst fleißig Schritte und noch dazu bist du ein wenig an der frischen Luft. Gerade morgens ist es für unseren circadianen Rhythmus sehr wichtig, so früh wie möglich Sonnenlicht abzubekommen. Ein paar tiefe Atemzüge im Sonnenlicht werden dich auf jeden Fall mit mehr Energie versorgen, als dein morgendlicher Kaffee! Aber auch während der Arbeit ist es wichtig, immer mal wieder deine Position zu ändern, mal aufzustehen, im Gang zu laufen und wenn möglich ein paar lockere Schwung-/ Dehnübungen miteinzubauen. Wenn du diese kleinen Bewegungs-Pausen von 2-5 Minuten jede Stunde einbaust, wirst du merken, wie gut sich dein Körper anfühlt und auch die Verspannungen werden immer weniger werden! Wenn du in einem Gro´ßraumbüro tätig bist, dann motiviere doch einfach deine Nachbarn gleich mit oder verabredet euch zu einem kurzen Spaziergang ums Gebäude herum. Gerade nach dem Mittagessen wirst du auf diese Weise um das bekannte Mittagstief herumkommen, und auch dein Blutzuckerspigeel wird nach dem Mittagessen nicht so hoch ausfallen, denn der Zucker wird teilweise für die Bewegung gebraucht.

2. Gesunde Snacks zwischendurch

Vielleicht gehörst du ja zu den Glücklichen, die vom Arbeitgeber einen Obstkorb ins Büro gestellt bekommen. In den meisten Büros wird darauf allerdings verzichtet und stattdessen stehen Snackautomaten herum, die einen regelrecht bei jedem Vorbeilaufen alle Willenskraft kosten, nicht einen Riegel mal kurz mitzunehmen. Damit du erst gar nicht in Versuchung kommst, bereite dir doch am besten eine kleine Snackbox zu Hause vor.

Und keine Sorge: gesunde Snacks müssen wirklich nicht aufwendig sein!

Hier ein paar Ideen:

  • Apfel mit einer kleinen gemischten Nusstüte
  • Ein Stück Banane oder Beeren mit Skyr
  • Gemüsesticks mit Frischkäse oder Quark
  • Gurke und Tomaten mit hartgekochtem Ei
  • Proteinshake mit Wasser oder Mandelmilch gemixt oder EAAS (essentielle Aminosäuren in Tablettenform), die du pur oder in Wasser gelöst trinken kannst.
  • und wenn es dann doch mal die Schoki sein soll, dann greife gerne zu einer ganz dunklen Sorte ab mind. 85 %. Meist reicht davon auch schon eine kleine Menge, um die Gelüste nach was Süßem zu stillen 😉

Dies sind nur ein paar Ideen, wie du dir ohne großen Aufwand eine kleine Snackbox zubereiten kannst.

3. Begrenze deinen Koffeinkonsum

Die Kaffeemaschine im Büro ist für viele nicht wegzudenken und die regelmäßigen Kaffepausen eine wilkommene Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen oder einfach mal zu entspannen. Jedoch sollte der tägliche Kaffekonsum nicht zu hoch ausfallen. Die meisten trinken Kaffee mit einem Schluck Milch/ Sahne/ Hafermilch, was wiederum den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Auch ist das kleine Stückchen Schoki oder der Keks meist nicht weit weg, was wiederum zum süßen Snacken zwischendurch verführt. Und wusstest du, dass Koffein ca. 8 h braucht bis der Körper es gänzich abgebaut hat? Bei dem ein oder anderen kann es sogar noch länger dauern. Wenn du deinen Kaffee also nach 14 Uhr trinkst, kann es durchaus sein, dass er deine Einschlafzeit verlängert und deine Schlafqualität verschlechtert. Als Folge fühlst du dich morgens gerädert und brauchst dann wiederum erstmal einen Kaffee, um wach zu werden – ein Teufelskreis den es zu durchbrechen gilt. Probiere doch mal einen koffeinfreien Kaffee nachmittags aus, und wenn es doch der koffeinhaltige sein sollte, dann beschränke die Menge auf eine Tasse am besten gleich nach dem Mittagessen. Es spricht auch nichts dagegen am Morgen oder am Vormittag einen normalen Kaffee zu trinken aber versuche in den ersten 1-2 h nach dem Aufstehen nicht gleich als erstes Kaffee zu trinken und kombiniere ihn nach Möglichkeit mit einem späten Frühstück. Auch die Menge an Milch/ Sahne ist sehr Routine abhängig und lässt sich auch gut ein bisschen reduzieren, ohne dass der Kaffee gleich bitter schmecken muss. Nach und nach wird sich dein Körper an die geringere Dosis Koffein gewöhnen und du wirst nicht mehr so große Schwankungen in deiner Konzentrationsleistung und in deinem Energielevel verspüren, sondern dich stattdessen viel ausgeglichener fühlen.

4. Leichtes Mittagessen

Kennst du das schläfrige Gefühl eine halbe Stunde nach der deftigen Kantinenmahlzeit? Dies ist nicht verwunderlich, denn nach einer reichlich kohlenhydrat- und fettreichen Portion am Mittag, muss unser Körper viel Energie zum Verdauen aufwenden. Energie, die an anderer Stelle verloren geht. Vermeiden solltest du daher Gerichte wie die große Nudelportion mit Pesto, den Pommesteller mit Wurst, oder das Fleischkäs – Weckle.

Wie wäre es stattdessen auf reichlich Gemüse, Salat und eine gute Proteinquelle wie Hülsenrüchte, Frischkäse, oder hochwertige Tierprodukte (Eier, Mageres Fleisch, Fisch) zu setzen. Diese Kombinationen werden deinem Körper die Nährstoffe geben, die er zum optimalen Funktionieren benötigt. Die Blutzuckerschwankungen fallen weniger stark aus und du wirst ein gleichmäßigeres Energieniveau über den Tag verteilt verspüren. Auch verleiten diese Gerichte nicht zum übermäßigen Essen, was bei stark verarbeiteten Lebensmitteln oft der Fall ist. So wirst du dich nach einem bunten Salatteller mit Omelett zwar gesättigt, aber nicht voll fühl. Dies wird deiner Leistungsfähigkeit am Nachmittag guttun!

Mehr zu Ernährung findest du auch in unserem Blogartikel Ernährung für dein Wohlfühlgewicht …

Foto: Unsplash

5. Baue gezielt Ruhepausen in deinen Terminkalender ein

Versuche dir kleinere Blocker in deinen Terminkalender zu legen, sodass alle wissen, dich in diesen Zeiten nicht zu stören. Sie dienen dir selbst natürlich auch als Erinnerung, dich vom Schriebtisch zu erheben und die Zeit für Bewegung, frische Luft, eine Atemübung, oder einen kurzen Power-Nap zu nutzen. Dies können auch nur ganz kurze Pausen von 2-5 Minuten sein, die du aber kontinuierlich über den Tag verteilt einbaust. Auch wenn du jetzt vielleicht denkst, dass du die Zeit schlicht nicht hast, probiere es mal aus, denn sehr wahrscheinlich wird deine Arbeitszeit dadurch viel effektiver und effzienter. Du wirst in den tatsächlichen Arbeitszeiten besser vorankommen, manche Aufgaben werden dir einfach leichter von der Hand fallen und du somit wirst du am Ende des Tages mehr geleistet haben, trotz der Pausen!

Fazit

Für die meisten ist der berufliche Alltag leider geprägt durch vieles Sitzen, langen Bildschirmzeiten und hohen zeitlichen Drucksituationen. Dies führt auf Kurz oder Lang bei Vielen zu physischen oder psychischen Problemen und Beschwerden. Daher ist es umso wichtiger, dass jeder Einzelne für sich und seine Gesundheit einsteht und durch kleine umsetzbare Maßnahmen, seinen Alltag gesünder gestaltet. Denn kleinere Schritte, die täglich umgesetzt werden, werden langfristig größere Effekte mit sich bringen, (siehe hierzu auch Steter Tropfen höhlt den Stein) als die 1 Stunde joggen in der Woche oder der tägliche Sport im Urlaub. Und wenn man dann spürt wie sich etwas mehr Bewegung, gesündere Ernährung und ein ausgewogeneres Verhältnis von Arbeit und Me-Time anfühlt, dann ist es auch irgendwann gar keine Überwindung mehr sich diese Zeiten zu nehmen und auch das Umfeld wird es akzeptieren.

Aber den ersten Schritt muss jeder selbst tun, auch wir als Personal Trainer und Coaches können nur Anregungen und Hilfestellungen leisten.

Bleib oder bring dich in Bestform.

Dein INBESTFORM TEAM